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Pressetext: "Friedhofsgärtner in NRW mit Aktion „Gegen das Vergessen“

Kerzen Symbolbild klein

Neun Monate nach dem Hochwasser ist von „Normalität“ noch keine Spur.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 kam das Hochwasser mit verheerenden Auswirkungen. In Deutschland beklagte man über 180 Todesopfer, davon nahezu 50 in Nordrhein-Westfalen. Ganze Regionen, Städte und Dörfer wurden völlig zerstört; die Schäden liegen in Milliardenhöhe.

Wir alle haben die erschreckenden Bilder in den Nachrichten mitverfolgt. Die Welle der Solidarität war enorm. Doch was ist mit den betroffenen Regionen heute? Ein Winter später, diverse Corona-Meldungen und -Maßnahmen später, ein unglaublicher Kriegsbeginn in Europa später - es sind neun Monate vergangen seitdem die Fluten ganze Existenzen zerstört haben.

Die Friedhofsgärtner, die Mitglieder der Rheinischen Treuhandstelle sind, möchten jetzt mit einer symbolischen Aktion die Menschen vor Ort unterstützen. „Wir haben uns schon gedacht, dass die Schnelllebigkeit unserer Zeit, vieles in den Hintergrund rücken lässt.“, meint Martin Walser, Geschäftsführer der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege GmbH mit Sitz in Köln. „Die Hilfsbereitschaft unserer Mitgliedsunternehmen war direkt nach der Katastrophe schon sehr groß. Viele haben den Kollegen vor Ort geholfen Betriebe und Friedhöfe wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen.“, führt Martin Walser weiter aus...

Hier geht es zum vollständigen Text und den Bildern: Fluthilfe Rheinische Treuhandstelle

 

Erklärvideo zum Thema Dauergrabpflege

In diesem Video wird Ihnen das Prinzip der Dauergrabpflege kurz und prägnant erklärt.

Bitte klicken Sie auf das untenstehendes Bild.

Erklrvideo Bild klein

 

 

KrokusseBildquelle_GdF.jpg 

 

Der Valentinstag ist der Tag der Liebenden – auch auf dem Friedhof.

Immer mehr Menschen nutzen den 14. Februar als Gedenktag und besuchen ihre Verstorbenen auf dem Friedhof.

Wie oft es Gärtner in ihrem Beruf mit der Bedeutung der Pflanzen, mit ihrer Symbolik und den vielfältigen Sinngehalten zu tun haben, wird vielen Menschen besonders am Valentinstag bewusst. Dabei sollte eben nicht nur an die roten Rosen als Ausdruck empfundener Liebe zu einem Menschen gedacht werden. Blumen und Pflanzen, Bäume und Sträucher begleiten uns im täglichen Leben. Natürlich auch im Tod und auf dem Friedhof. In besonderer Weise sollen sie Trauer zum Ausdruck bringen, Trost spenden und den Lebenden Hoffnung geben sowie Erinnerungen an die Verstorbenen aufrechterhalten.

Die den Pflanzen anhaftende Symbolik hat sich im Verlauf langer Zeiträume entwickelt. Es kann ein schöner Weg sein, über die Symbolik der Pflanzen, das Leben unserer Verstorbenen nachzuzeichnen und uns durch eine bewusste Pflanzenverwendung an sie zu erinnern.

Zu Beginn des Jahres geht die Blütezeit mancher Winterpflanzen zu Ende, die man sich gerne über die Feiertage ins Haus holt: zum Beispiel die der Amaryllis, bekannt mit ihren sternförmigen, strahlenden Blüten als „Ritterstern“. Auch die Christrose oder Schneerose blüht bereits zur Weihnachtszeit und erinnert mit ihren schneeweißen Blüten an Konzepte wie Reinheit oder Wiedergeburt, die in der religiösen Betrachtung des Weihnachtsfestes eine große Rolle spielen.

Frühblüher erwachen bereits im Winter mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und blühen bis in den Frühling hinein. „Ein sehr beliebter Frühjahrsblüher ist das Vergissmeinnicht“, weiß Martin Walser, von der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege, Köln. In seiner Ursprungsform blüht das Vergissmeinnicht in Blau, der Farbe der Treue und der Sehnsucht, und ist so ein gewichtiges Symbol. Da Narzissen in der Zeit des Frühlings blühen und sie zudem auch noch zu Tausenden auf den Grünflächen stehen, symbolisieren sie Frische und ewiges Leben. Auch Veilchen, Krokusse und Primeln werden gerne in der Frühjahrsbepflanzung auf dem Grab gepflanzt. Als Zeichen von Liebe, Treue und Zuneigung werden Veilchen gerne gesehen. Mit dem Krokus wird die Hoffnung auf ein überirdisches Leben verbunden. Im Altertum galt der Krokus auch als Sinnbild für leidenschaftliche Liebe. Mit ihrer Bedeutung zu Tod und Wiedergeburt symbolisieren Primeln als Frühjahrsbotschafter die Hoffnung.

Neben den Zwiebelpflanzen sind besonders Pflanzschalen bei der frühlingshaften Grabbepflanzung oft sehr beliebt: Hübsch bepflanzt und in großartigen Formen sorgen sie schnell und einfach für ein gepflegtes Aussehen der Grabstätte. Zusätzlich lassen sich die bepflanzten Schalen neben Ihren Pflanzenarrangements mit Figuren oder persönlichen Dingen perfekt individualisieren und können so tiefe Verbundenheit ausdrücken. „Ein individuelles romantisches Gesteck als Liebesdienst, können Sie bei Ihrem Friedhofsgärtner jederzeit in Auftrag geben“, unterstreicht Martin Walser.

 

Nachdem im Winter oft nur immergrüne Sträucher das Grab schmücken, ziehen im Frühling endlich wieder wunderschön blühende Pflanzen ihre Blicke auf sich. Vorherrschende Farben für Blumen im Frühjahr sind Gelb, Rosa und Rot. Natürlich immer begleitet vom lebendigen Grün, das sich durch die Schneedecke drängt und uns an den bald wiederkehrenden Frühling erinnert. Den trüben Tagen setzt sich so eine Grabbepflanzung mit leuchtenden Farbelementen erfolgreich entgegen und sticht positiv ins Auge.

Der Friedhof ist ein lebendiger Ort, an dem die Erinnerung in jedem einzelnen Grab einen festen Platz hat. Die Symbolik der Grabbepflanzung ermöglicht eine noch stärkere persönliche Verbindung zu den Geliebten Menschen. Die Friedhofsgärtner, betont Walser, gehen individuell auf jeden Wunsch zur Bepflanzung und Gestaltung der Angehörigen ein.

Eine umfassende Zusammenfassung von Pflanzensymbolen – Sinnbilder für Leben und Tod – Symbolpflanzen auf Gräbern – können Sie sich unter folgendem Link herunterladen:

Sinnbilder für Leben und Tod - Symbolpflanzen auf Gräbern

Zu den Dienstleistungsangeboten der Friedhofsgärtner und eine Übersicht über alle Dauergrabpflegeinstitutionen finden Sie im Internet unter www.grabpflege.de